Vergangenheit2018-09-03T10:43:26+02:00

Es war schon sehr früh ein Traum der Menschheit Stimmen aufnehmen zu können und später wieder abspielen zu können. Alles begann mit der Erfindung des Phonograms, von dem Erfinder der Glühbirne: Thomas Edison (siehe Bild). Diese revolutionäre Erfindung wurde am 24. Dezember 1877 von ihm erstmals vorgestellt. Er erwähnt damals schon, dass mit der Hilfe dieser Erfindung bereits kleinere Romankapitel abgespielt werden können.

Weiter entwickelt wurde diese Erfindung denn von Alexander Grahan Bell aus Kanada und Charles Summer Tainter, aus den Vereinigten Staaten, zum Graphophon. Diese Erfindung nahm denn der, aus Hannvoer stammende Erfinder, Emil Berliner als Vorlage für sein Grammophon, welches 1887 auf dem Markt kam.

1910 wurden denn die ersten Sprechschallplatten auf dem Markt gebracht, welche den Bürgern ein Sounderlebnis mit deutlich wenigern Störgeräuschen. Die erste regelmäßige Aufnahme von Sprechwschallplatten erfolgte 1923. Damals noch ein Nebensegment, doch dies sollte sich im Laufe des Jahrhunderts ändern.

Mit dem Markt ging es immer weiter Bergauf, da verfeinerungen an der Schallplattentechnik und Stereoschallplatten auf dem Markt erschienen und sich damit auch der Umsatz und Absatz, dem entsprechend steigerte. 

1954 kam damit auch die erste gut verkaufbare Sprachschallplatte auf dem Markt: „Faust I“. 

In den 1950er etablierte sich denn langsam der Begriff des Hörbuchs. Der Begriff entstand dadurch, dass man blinden Menschen ebenfalls die Möglichkeit geben, sich mit Büchern weiterzubilden. Und so kam der Begriff „Hörbuch“ zusammen und besteht auch noch bis zum heutigen Tage.

Der mobile Durchbruch begann denn mit der von Phillips, 1963 auf dem Markt gebrachten, Musikkasette. Am Anfang konnten jedoch nur rund 74 Minuten wiedergegeben werden. Ebenfalls in den 1960er gab es ein immer weiter wachsendes Spektrum an Sprachplatten. Egal ob Dokumentationen, politische Reden oder Dramen. Für jeden war was dabei.

Die Compact Disc (CD) ermöglichte denn, ab dem 1. Oktober 1982, die Grundlage für den Durchbruch des Hörbuches außerhalb des Blindenbereichs. Während der Markt in den US-Staaten explodierte, blieb es in Deutschland jedoch fürs erste, ein Nischenprodukt.

1993 gründete sich der sogenanntne „der Hörverlag“ und brachte zwei Jahre später sein erstes Programm auf den Markt. Ein Teil von dem Programm, war die Vertonung von Jostein Gaarders Romans „Sofies Welt“, welcher der erste Hörbuchbestseller mit rund 100.000 Verkäufen war.

Somit wurde klar, dass man langsam Marketingstrategien und Zielgruppenanalysen vornehmen muss, um den Markt vollständig ausschöpfen zukönnen . Und das merkten mit der Zeit auch andere Verläge, die sich denn mit der Zeit ebenfalls ins Geschäft, der Hörbücher wagten.

Der große Durchbruch in Deutschland stand bevor und somit lag 2006 der Marktanteil auf dem Büchermarkt, bereits bei 4,3%.